Wie immer beginnt ja bekanntlich ein Geocachertag mit dem Wortlaut „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Aber da müssen wir Euch enttäuschen. Gesehen haben wir heute viel. Wir wurden gefordert mit 750 Jahre Lichtenhagen-Dorf – Ausritt gefällig? – ich lehnte ab, wollte ja nicht den Tag mit einer Prellung beenden. Wir setzten uns stattdessen die Schiebermütze auf und errechneten, klug wie wir sind, Mühlenblick hoch Zwei. Das gelang uns sehr gut. Aber an der nächsten Wegkreuzung angekommen, fragten wir uns erschrocken: „Wer sitzt denn da im Hollerbusch?“ Meine Güte, da war tatsächlich was. Wir haben’s Auf den Punkt gebracht. Konnte ja nicht anders sein. Und wie wir so wandern rund um Lichtenhagen, wurde es laut. Es brennt,es brennt! – hier brannte uns wirklich was unter den Nägeln oder standen wir auf dem Schlauch? Wir konnten den Brand löschen und freuten uns wie Bolle. In der Mittagspause beschäftigen wir uns ganz ungeniert mit  750 Jahre Lichtenhagen-Dorf – Die Dorfgeschichte. Das solltet ihr auch mal machen, ist sehr interessant. Zu den Tannen ging es dann geradeaus weiter. Und dann fanden wir, dass Der Bananenbaum in den Lichtenhäger Tannen das absolute Highlight des Tages wurde. Mann, oh Mann, was hier so alles wächst. Ich war platt. Also, ich muss schon sagen, das war wieder mal geocacherspitzenmässig.

Gela

Angefangen hat heute alles mit dem Toooor in der …. Schillingallee. Im Stadion fand wohl das Aufbautraining ohne Torhüter statt. Das Wetter war prima und wir fanden sogar einen Rastplatz fürs Cachemobil mit dem Hinweis, dass die Erste Stunde nur 50 Cent kostete. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen.  So standen wir nun Mitten im Leben und erinnerten uns an unsere Kindheitstage. Auf einmal rief jemand: „Hier ist Nur ein Tradi, den sollten wir vermerken!“  Gesagt, getan. Froh über diese Botschaft gaben wir den abgelaufenen Krankenschein ab, den brauchte heute keiner mehr und wir machten uns auf ins Ländliche. Wir genossen unweit von Rostock den Feldblick. Im Dorfkino lief Fischers Fritze unter dem Motto Film ab! – Reloaded. Das war eine tolle Geschichte,  die wir da zu sehen bekamen. Und in dieser Geschichte ging’s um das das junge Fräulein, welches schon länger ihr Unwesen und uns fast ins Ausnahmslose trieb. Belohnt wurden wir mit einem Goldtaler und jeder Menge Spaß. Der Tag war wieder mal unbeschreiblich schön.

Gela

Heute morgen trafen sich wieder die Geocacher zum Frühstück beim „Schachtelwirt“ in Sievershagen. Es war richtig was los. Auf Grund des schönen Wetters konnten wir uns auch auf der Terrasse ausbreiten und ich konnte wieder wichtige Tipps und Anregungen erhaschen. Und wenn man schon mal da ist, hat man auch ’nen Plan. Nach dem Frühstück haben wir uns – eine Gruppe von erfolgreichen Schilfwanderern – durchs Unterholz geschlagen, um Die Buddelbox zu finden. Wir haben gebuddelt, was das Zeug hält und sind zum guten Abschluss gekommen! Die Brennnesseln tun auch nicht mehr weh und die Brombeeren waren lecker. Danach machte ich mich mit Team Pius auf den Weg nach Lichtenhagen. Was soll ich sagen … mein erster Wherigo 750 Jahre Lichtenhagen-Dorf – historisches Dorf ist geglückt! Es war eine tolle Wanderung durch das hübsche Lichtenhagen-Dorf. Ausgestattet mit meinem S3, dem „Whereyougo“ und genügend Signal konnte ich die Stationen gemeinsam mit Team Pius erfolgreich absolvieren. Die Fragen waren knifflig, wir hatten Zettel und Stift dabei und haben somit nichts verpasst. Diese Art Cache werde ich nun zukünftig öfter angehen. Eine tolle Runde mit einem erstaunlichen Abschluss … das Final ist klasse gemacht und es war mein 300. Cache! Da ist eine kleine Feier wert! Nach diesem Erfolg konnten wir noch Gotteshäuser – Dorfkirche Lichtenhagen bergen und haben die Logfreigabe für den Earth-Cache 750 Jahre Lichtenhagen Dorf – Scolithos-Sandstein erhalten. Nach der Eroberung des Steingartens in Kühlungsborn war ich doch, so glaubte ich, geübt auf den Spuren der Steine – Denkste! Man lernt eben nie aus! Nun gehe ich die nächsten 300 an. Ich freue mich weiter auf ausgeklügelte Verstecke und lustige Begebenheiten rund ums Cachen.

Gela

Hanse-Sail 2014 in Rostock und Warnemünde … was für ein Ereignis. Wer noch nicht dabei war, sollte das auf jeden Fall mal planen. Es war wieder mega-toll! Ich hatte meine Freundin zu Besuch und wir konnten bei bestem Wetter die Hafenrundfahrt genießen, Cocktails gemütlich am Strand schlürfen und überhaupt jede Menge maritime Luft schnuppern. Ich denke, die Bilder sprechen für sich. Einfach anschauen und das nächste Jahr mit dabei sein!

Und zum Abschluss gab es wie immer am Samstagabend ein faszinierendes Feuerwerk! Die Zuschauer bedankten sich mit langem Applaus und die Schiffe mit lautem Hupen!

Gela