Es ist angebadet! … Das Wetter ist so herrlich, da verbringe ich schon gern mal den Feierabend auf meiner Lieblingssteilküste im Ostseebad Nienhagen. Auch heute Abend war es wieder sehr lauschig, fantastisches Licht durch die untergehende Sonne und viel Ruhe. Nach einem kleinen Spaziergang am und auch durch’s Wasser habe ich dann die Sonne beobachtet, bis sie ins Meer eingeditscht ist. So wünscht man sich das Ende eines Arbeitstages. Das lasse ich doch gern zur Gewohnheit werden!

Gela

Das Wetter bot sich regelrecht an für eine abenteuerliche Suche nach Verstecktem. Es ist ja schließlich Ostern. So führte mich mein Weg nach Grevesmühlen. Die erste Station war die alte Malzfabrik, ein tolles Gebäude. Heute ist in der sanierten Fabrik die Verwaltung des Landkreises Nordwestmecklenburg heimisch. Natürlich ließ sich das Fundstück gut suchen, auf dem Platz war nicht unbedingt reges Treiben um die Mittagszeit. Danach rüstete ich mich für einen 5-km-Waldlauf rund um den Vielbecker See. Wenn ihr mal in Grevesmühlen seid und ihr habt Zeit, dann lauft auch mal drumherum. Es lohnt sich. Natur pur und es gibt so einiges Rätselhaftes zu sehen. Sieben Döschen waren rund um den See versteckt, an Dose 3 bin ich kläglich gescheitert. Aber beim Loggen konnte ich lesen, dass es nicht nur mir so ging. Die scheint wohl wirklich gut versteckt zu sein. Eine Stunde akribisches Suchen – umsonst. Aber das stimmte mich jetzt nicht so traurig, weil ich ja mit sechs Erfolgen doch gut im Rennen lag. Kurze Pause und weiter ging es nach Damshagen. Dort im Wald den Schuh zu gebunden und dran vorbei gelaufen. Na prima, dachte ich. Mein GPS führte mich von links nach rechts, von vorn nach hinten und zurück. Ich wollte schon aufgeben, da sah ich das gute Stück blinzeln. Ach … was war ich glücklich. Und zum Schluss, es war schließlich schon Kaffeezeit – ging es noch zum Gutshaus Stellshagen. Dort war jede Menge los, die Sonne schien und die Gäste vor Ort ließen es sich gut gehen bei Kaffee und Kuchen. Unbeobachtet konnte ich das Döschen klar machen und mir war nach Fischbrötchen. Deswegen habe ich mich auch nicht mehr lange hier aufgehalten, bin schnurstracks nach Boltenhagen, um mal über die Ostsee zu gucken. In Boltenhagen war Töpfermarkt und Strand-Party und die Parkplätze rar. Eine Lücke ist aber immer noch zu finden. Der Spaziergang durch den Badeort und das Bismarckheringbrötchen waren der krönende Abschluss eines richtig schönen Geocaching-Tages. Auf dem Rückweg war ich noch in Manderow und habe meinen Freund Charly besucht. Ich denke, er hat sich gefreut.

Gela