Heute war es nun soweit und ich konnte meinen Geschenkgutschein für eine Segeltörn auf der Gaffelketsch „Albin Köbis“ einlösen. Die „Albin Köbis“ wurde 1948 in Barth auf der Schiffswerft Sanitz aus Eiche gebaut und diente unter dem Namen „Karl Krull“ bis in die 70er Jahre als Fischereifahrzeug. Um 18:00 Uhr legten wir im Stadthafen Rostock ab und es ging durch das seichte Wasser im Hafenbecken. Viele Segler waren auf dem Weg zum offenen Meer unterwegs und man konnte schöne Schiffe begucken. Kurz vor Hafenausfahrt Warnemünde wurden dann die Segel gesetzt. Teller, Tassen und Gläser wurden festgebunden und wir machten uns bereit für eine wilde Fahrt. Mit Windstärke 5 segelten wir auf das offene Meer hinaus. Stark beeindruckt von den doch hohen Wellen und mit etwas schlottrigen Knien überstand ich die Achterbahnfahrt auf der Ostsee. Wer sowas noch nicht erlebt hat, kann auch nicht mitreden. Ich bin nicht seekrank geworden und habe dem regen Treiben der Schiffsbesatzung während des Wendemanövers folgen können. Bei Schieflage bot immerhin noch der Segelmast Halt, da die Reling nicht unbedingt hoch war. Es war einmalig und der Kapitän hatte sein Boot in Griff! Ein eigenes Segelboot würde ich mir nach diesem Erlebnis nun nicht mehr kaufen wollen, aber ich werde diese Ausfahrt nie mehr vergessen. Zurück ging es dann wieder schön gemütlich dem Abschlussfeuerwerk im Stadthafen entgegen. Was für ein Abend …

Danke sagt
Gela

Meine Kollegen und ich, von der Hitze im Büro gebeutelt, verbrachten den heutigen Feierabend bei „Lenk’s Restaurant-BackBar-Café“ im Stadthafen Rostock. Hier herrschte noch die Ruhe vorm Sturm – in ein paar Tagen ist Hanse-Sail. Erste Vorbereitungen werden schon getroffen. Wir genossen die Abendsonne und die kühlen Getränke. Es war ein schönes Event und schreit nach Wiederholung.

Gela