Ich stehe hier schon seit Tagen mit ner kleinen Schaufel auf der Straße und versuche den ersten Parallelabschnitt der Schlitzrinne im Walzasphalt mit der Quersumme E/m² + S*B in der hinteren U-Kurve des Doberaner Platzes in Rostock vom Schnee zu befreien. Die Arbeiten gestalten sich schwierig, da der Schnee nicht in der Höhe, sondern mehr in der Breite fällt, was der maritimen Meteorologie zuzuschreiben ist und über die VDI-Richtlinie 3786 geregelt werden könnte, wozu sich aber nach dem Chaos keiner mehr ernsthaft befähigt bekennt, was die Auswirkungen auf das diesjährige Ostertriduum noch lange nicht transparenter macht. Damals, als alles noch anders und viel viel besser war, und wir vom Eise befreite Strom und Bäche, durch des Frühlings holden, belebenden Blick schon kurz nach Beginn des Lenzmondes genossen, denn im Tale grünte schon längst Hoffnungs-Glück und der alte Winter, in seiner Schwäche zog sich in rauhe Berge zurück – ja, das waren noch Zeiten, damals. Da kostete der Glühwein noch en Groschen und das Wetter machte noch das, was Goethe ihm vorschrieb. Aber so ist das mit der modernen Zeit … wir wollten ja unbedingt Grünkohl und Smartphones. Also beschweren wir uns nicht und ich schaufel weiter … bis er weg ist, der Schnee!

Gela

Dieses Wochenende habe ich wieder einmal in Gielow verbracht. Es gab nicht nur Geburtstage zu feiern, um so mehr freute ich mich auf die Gielower. Die Gegend rund um Gielow war noch tief verschneit und winterliche Ruhe herrschte im Dorf. Wir aber machten uns am Samstag nach dem Mittagessen gleich mal auf den Weg zum Stein-allein. Die Wanderung entpuppte sich auf halben Weg als eine körperlich anstrengende Herausforderung, da die Wege und Felder zwar zugeschneit, aber dennoch mit weichem Untergrund behaftet waren. Unsere Stiefel erkannten wir auf der Rücktour kaum wieder. Aber diese Wanderung hat sich gelohnt, denn wir konnten erfolgreich zurückkehren. Anfänglich hatten wir Probleme bei der Bergung, da alles eingefroren war. Selbst das Logbuch konnte ich nicht herausnehmen. Mit einem kleinen Notizzettel habe ich mir helfen können, den Log einzutragen. Dann alles wieder schön verpackt und versteckt. Die Hände waren inzwischen eingefroren. Was man aber auch alles aushalten muss. Den Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde. Heute hieß es, Abschied nehmen und zurück nach Rostock. Aber bald bin ich wieder da und dann nehmen wir uns das nächste Döschen vor!

Gela

Der heutige Tag begann genau um 06.45 Uhr, als mir Franzi eine SMS schickte. Der Inhalt: eine PDF-Datei! Ich raus aus den Federn, den PC an und geguckt. Na prima … ein Geschenk wurde versteckt an der Warnow und es herrscht Windstärke 10. Aber vorher musste ich ja erst das Rätsel lösen, und die Koordinaten zu ermitteln, was mir zu so früher Morgenstunde echt ein bisschen schwer fiel. Nach bestätigten Kords machte ich mich auf den Weg. Freexa, der Profi-Cacher schlechthin, begleitete mich, um das Ereignis für alle bildlich festzuhalten. Das war ein Spaß. Ich habe die Dose gefunden und ich habe mich rießig gefreut. Das habt ihr so toll gemacht. Dieser Cache wird nicht veröffentlicht, es war einfach ein großer Gaudi kurz vorm Geburtstags-Frühstück und ich war inzwischen putzmunter. Von Freexa habe ich einen besonderen Coin geschenkt bekommen, der demnächst in einem hübschen Behälter seine Reise beginnt. Was danach kam, könnt ihr Euch ja denken. Das Telefon stand nicht still. Aber viel Zeit hatte ich nicht, denn am Bastorfer Leuchtturm warteten die nächsten Gratulanten. Und wenn man schon mal auf dem Berg über Kühlungsborn ist, nimmt man auch ein Döschen mit. Der Ostseeblick 3 war heute nicht vernebelt. Der Wind war nur wieder sehr eisig. Das stört uns doch aber nicht. Zu Hause fand ich dann noch so viele Geschenke, nicht zu fassen! Ich freu mich auf die Segeltörn zur Hanse-Sail 2013! Und Danke an Bine für die leckere Quarktorte, die wir auf Arbeit allesamt verputzt haben!

Tja … was soll ich sagen. Ich danke meiner Familie, meinen besten Freunden der Welt, meinen liebsten und lustigsten Kolleginnen und Kollegen überhaupt und natürlich meinen vielen Bekannten, die an mich gedacht haben und mich mit Glückwünschen und Geschenken überrascht haben … es war ein schöner Tag … und nun „Prost“ auf die nächsten 50!

Gela

Bei dem Wetter heute mussten wir einfach mal den Küstenwald in Heiligendamm besuchen. Die Sonne schien, es war windstill und man brauchte keine Gummistiefel, um den Wald unsicher machen zu können. Erst das Vergnügen: der Spaziergang über die Strandpromenade, die Seebrücke und rund ums Bebaute. Danach kam die Arbeit: alle Hinweise notiert, GPS gestartet und auf in den Wald. Das GPS war aber im Wald kaum zu halten, es tanzte hin und her. Also nochmal von vorn! Schritte zählen und kombinieren, Bäume betrachten und zack … da kam Kuestenwald 3 zum Vorschein. Wir haben einen kleinen Waldgeist im Döschen gelassen, er geht vielleicht auch auf Reisen, mal schauen. Und weil der Abend noch so schön war, konnten wir Am Windrad einen zweiten Fund loggen. So gefällt mir ein Frühlingstag mit Geocachen!

Gela

Der Tag begann mit Sonnenschein und es stand Frühstücken mit Trek….Kaffee wird überbewertet! auf dem Plan. Also startete ich mein Cachemobil und auf ging’s zu McDonalds nach Sievershagen. Dort traf ich die Rostocker und Nicht-Rostocker Geocacher zum gemütlichen Stelldichein! Beim Käffchen konnte ich wieder jede Menge Infos zu neuen und alten Fundstücken erhaschen. Nach dem Mittag löste sich die große Runde auf und ich war völlig infiziert vom der Suchsucht. So bin ich in Richtung Diedrichshagen gedüst, um meinen ersten Cache Seeblick in diesem Jahr zu loggen. Und das ist mir auch gelungen … mit einem wunderbaren Blick über den See! Und Krokusse habe ich auch gefunden … da ist der Frühling ja nicht mehr weit. Auf dem Heimweg bin ich dann noch schnell Auf dem Weg zum Baumarkt gewesen … was man da alles so findet, man glaubt es kaum!

Gela