Der Tag begann nicht gleich mit Sonnenschein. Die Vorbereitungen für einen richtig ausgedehnten Cachingtag waren aber getroffen und die Hoffnung auf Sonne bestand. Am frühen Morgen in Klütz angekommen, freuten wir uns über die Ruhe und über die freien Parkplätze. Vier Döschen hatten wir auf dem Zettel: Klützer Mühle, Unter der Linde, Literaturhaus und St. Marien Klütz – ein schöner Rundgang durch den Ort. Wer die Klützer Kirche oder die Windmühle noch nicht kennt, der sollte unbedingt mal vorbei schauen. Es ist einfach nur schön an diesen Stellen. Alle vier Caches waren gut versteckt, waren aber auch zu knacken. Unter der Linde hat uns besonders viel Spaß gemacht, da wir erst völlig am Versteck vorbei gesucht haben. Ein klitzerkleiner Hinweis der Bewohnerin des Nachbarhauses brachte uns dann zum Erfolg. Nee, darauf muss man erstmal kommen! Die Sonne kam raus und es wurde pudelwarm. Weiter gings nach Boltenhagen, denn wir wollten nach Herzenslust eine Portion Eiersalat verspeisen und dann zum Kaffeeklatsch übergehen. Das war wirklich eine Tour, die immer mit einem Schmunzeln verbunden war, auch wenn die Socken langsam qualmten. Wir hatten einige Kilometer bewältigt. Die Idee und Umsetzung des Owners war einfach genial und brachte uns zum Lachen. Danke dafür! Nur an Flaschenpost sind wir gescheitert, schade. Ich denke, wir hatten die Lösung und nur zu wenig Kraft auf der Zielgeraden. Die Flaschenpost gerät nicht in Vergessenheit. In Boltenhagen war bei inzwischen 30°C im Schatten und purem Sonnenschein die Hölle los. Es ging nur im Schritttempo rein und raus aus dem Ostseebad. Wir haben uns garnicht getraut, zum Strand runter zu gucken. Außerdem wollten wir in Beckerwitz den Strand genießen, also machten wir uns auf den Weg. Es war schon Nachmittag und es war so herrlich, ein Tag wie dieser sollte nie vergehen. Am Beckerwitzer Strand haben wir einen Spaziergang auf der Steilküste gemacht. Dieser Wanderweg ist schattig, bietet die perfekte Aussicht und hat natürlich für Geocacher Einiges zu bieten! Wir besuchten die Allee zum Zeltplatz, merkten mitunter Der waechst nicht mehr, Der Weg zum Hotel war dafür lang und sahen, dass Der Schweigsame plaudern wollte. Mann, Mann, Mann … das war nochmal eine ganz schöne Herausforderung. Wäre nicht langsam die Dämmerung angebrochen, wären wir noch bis Dänemark gewandert. Das hat wieder mal so richtig Spaß gemacht. Und meinen 100. Cache durfte ich loggen – was für ein Erfolg!

Gela

Heute habe ich mich mit Mörke auf den Weg in den Fischreihafen in Rostock gemacht. Hier bin ich noch nicht gewesen. Es hat sich gelohnt. Ein schöner Spaziergang mit Blick auf den Fährhafen und auf die Warnow bei herrlichstem Wetter. Wer mal richtig gut und günstig Fisch essen möchte, ist im Fischreihafen an bester Adresse. Die Fischbratküche auszuprobieren, war wirklich eine gute Idee. Nach einem leckeren Mittagessen noch ein kleiner Cache am Rande, die Heinkelwerke galt es zu suchen und zu finden. Da kennen wir nichts, da schlagen wir zu. Und einen kleinen Zwerg habe ich im Döschen gelassen. Der sorgt bestimmt jetzt für Ordnung und Sauberkeit rund um das Versteck.

Gela

Heute hatte ich einen freien Tag und die Sonne schien am frühen Morgen so schön, dass es mich nach Kühlungsborn zog. Den Sonnenaufgang genoss ich auf der Steilküste im Seebad Nienhagen. In Kühlungsborn angekommen, suchte ich erstmal einen geeigneten Parkplatz. Schon in den Vormittagsstunden herrschte hier Hochbetrieb. Urlauber, Tagesgäste und Einheimische pilgerten zum Strand. Da war was los. Ich machte mich auf den Weg Zum Rieden, um nicht nur das Döschen zu erhaschen, sondern auch einen Blick auf die stille See zu werfen. Es war nicht einfach, diesen Cache zu bergen. Der Weg war schmal und man musste aufpassen im hohen Gras. Aber er blieb mir nicht verborgen. Dann gings weiter in Poseidon’s Reich. Dort musste ich einfach einen kleinen Aufpasser hinterlegen. Zurück auf der Promenade stellte ich mir noch die Frage: wer hat den Farbfilm vergessen … ! Ich fand die Antwort nicht ganz so schnell, weil viele vor mir auch das Liedchen sangen. Ich wartete geduldig bis ich an der Reihe war. Nach erfolgreichem Filmeloggen genoss ich noch ein Fischbrötchen und dann gings wieder ab nach Rostock. Am Abend stellte ich fest, dass ich sogar einen kleinen Sonnenbrand als Erinnerung mitbrachte. Ein schöner und erfolgreicher Tag war’s!

Gela

Am heutigen richtig sonnigen Tag haben Hummel30 und ich eine kleine Tour durch den Norden Rostocks gemacht und haben vier Döschen gefunden. Wir waren umzingelt, haben an der Hundsburg Rast gemacht, zum 1. Mai mal kurz Drushba gerufen und natürlich den Osterspaziergang 365 Tage auf den Mai klar gemacht. Ein schöner Spaziergang! Beim Drushba rufen hatten wir ein kurzes amüsantes Intermezzo mit dem Cache-Owner, der uns erst suchen ließ und dann das nigelnagelneue Logbuch übergab. So konnten wir es als neue Finder einweihen. Einfach toll!

Und weil der Nachmittag noch so schön war, bin ich nach Warnemünde. Dort machte die AIDA am Pier halt und es war lustigen Treiben auf den Gassen. Die Macher der neuen Sandskulpturen waren am Werke, nächste Woche sollen sie dann endgültig fertig sein. Die schaue ich mir doch gern nochmal an. Den Abend habe ich dann bei einem kühlen Rostocker ausklingen lassen.

Gela